Schambereich

5 strukturierte Phänotyp-Dimensionen · aus fachlich begutachteten Skalen

Schambereich: Taxonomie

5 Dimensionen · 0 auf Fotos bewertbar · v1.0.0 · UBERON: UBERON:0008337

Nur Schema: Diese Taxonomie ist wissenschaftlich publiziert, Beobachtungen aus gemeinfreien Fotografien sind jedoch nicht erfasst. Nur interne Daten mit freigegebener Quelle.

Phänotyp der Schamregion: Verteilungsmuster der Schambehaarung, Dichte, Farbe, Textur und sichtbarer Pflegezustand. Die Ausprägung des Mons pubis wird in den entsprechenden Dimensionen suprapubic_fat_pad der Dateien vulva.json bzw. penis.json erfasst und hier nicht doppelt geführt. Das Schema ist aus Gründen der akademischen Transparenz im kanonischen Vokabular veröffentlicht; Beobachtungen aus gemeinfreien Fotografien werden nicht befüllt, und die Datei trägt `observations_source_policy: "internal_only"`.

Dimensionen

  • Verteilungsmuster der Schambehaarung (Behaarungstyp)

    nicht auf Fotos erkennbar

    kategorial · escutcheon_shape_qualitative

    Form der Verteilung der erwachsenen Schambehaarung oberhalb und um die Genitalien. Geschlechtsabhängig (typischerweise umgekehrtes Dreieck bei Frauen, Rautenform mit Ausläufer entlang der Mittellinie nach oben bei Männern), jedoch mit erheblicher individueller Variation, einschließlich ethnisch korrelierter Muster.

    Aligned with descriptors used in dermatologic and endocrinologic literature on pubic-hair escutcheon morphology; Tanner staging (P1-P5) covers developmental progression but not adult escutcheon shape, which this dimension captures.

    Gültige Werte (6)

    • absent_prepubertalFehlend / präpubertär (Tanner P1)Kein Terminalhaar im Schambereich; nur Vellushaar.
    • sparse_minimalSpärlich / minimalBegrenztes Vorkommen von Terminalhaar; deutlich unterhalb der typischen Dichte von Tanner P5.
    • triangular_inferiorDreieckig, untere Basis (typisch weiblich)Muster eines umgekehrten Dreiecks, dessen Basis oberhalb der Genitalien liegt; minimale Ausdehnung entlang der Mittellinie des Abdomens. Tanner P5 bei Frauen.
    • diamond_extending_midlineRautenförmig / Ausdehnung entlang der Mittellinie (typisch männlich)Rautenförmiges Muster, bei dem Terminalhaar entlang der Mittellinie des Abdomens bis in Richtung Nabel reicht. Tanner P5 bei Männern.
    • extended_horizontalSeitlich ausgedehntVerteilung, die sich seitlich auf die Oberschenkelinnenseite / Hüfte erstreckt; in einigen Populationen eine häufige Variante.
    • discrete_patchUmschriebene FlächeNur ein kleines, scharf abgegrenztes Areal; gegenüber der typischen Verteilung bei Erwachsenen reduziert.
  • Dichte der Schambehaarung

    nicht auf Fotos erkennbar

    ordinal · pubic_hair_density_qualitative

    Dichte der nativen Schambehaarung im unbehandelten Zustand.

    Aligned with descriptors used in dermatologic and endocrinologic literature; no single canonical scale beyond Tanner staging which addresses developmental progression rather than adult density variation.

    Gültige Werte (4)

    • sparseSpärlichSichtbare Terminalhaare, verstreut, mit reichlich sichtbarer Haut dazwischen.
    • moderateMäßigDurchschnittliche Dichte; Terminalhaare bedecken den größten Teil des Verteilungsbereichs, dazwischen ist jedoch Haut sichtbar.
    • denseDichtHohe Anzahl an Terminalhaaren; innerhalb des Verteilungsbereichs ist kaum Haut sichtbar.
    • very_denseSehr dichtExtrem hohe Anzahl an Terminalhaaren; sie bedecken den gesamten Verteilungsbereich dicht.
  • Farbe der Schambehaarung

    nicht auf Fotos erkennbar

    kategorial · pubic_hair_color_qualitative

    Vorherrschende Farbe der nativen Schambehaarung.

    Aligned with descriptors used in trichology literature; pubic hair color does not always match scalp hair color (commonly slightly darker; can be substantially different).

    Gültige Werte (5)

    • matches_scalpWie das KopfhaarFarbe ähnlich der des Kopfhaars.
    • darker_than_scalpDunkler als das KopfhaarSchamhaar deutlich dunkler als das Kopfhaar; häufige Variante.
    • lighter_than_scalpHeller als das KopfhaarSchamhaar deutlich heller als das Kopfhaar; weniger häufig.
    • mixed_partial_grayMeliert / teilweise ergrautGemischt pigmentierte und graue Haare; häufig mit zunehmendem Alter.
    • predominantly_grayÜberwiegend grauDie Mehrzahl der Haare ist grau oder weiß.
  • Struktur der Schambehaarung

    nicht auf Fotos erkennbar

    kategorial · andre_walker_adapted

    Textur der nativen Schamhaarschäfte. Schamhaar ist aufgrund der anatomischen Ausrichtung der Follikel typischerweise stärker gelockt als Kopfhaar, doch der Grad der Lockung variiert je nach Individuum und Population.

    Andre Walker hair-texture classification (1A-4C) was originally developed for scalp hair; pubic-hair texture descriptors aligned to that vocabulary by trichology and dermatology references.

    Gültige Werte (4)

    • straightGlatt (1)Keine erkennbare Lockung; das Haar liegt flach an. Bei Schamhaar weniger häufig.
    • wavyWellig (2)Lockere S-Kurven; etwas Volumen.
    • curlyLockig (3)Enge S-Kurven bis spiralförmige Locken; das typische Schamhaarmuster.
    • coilyGekräuselt / kraus (4)Enge Windungen oder Zickzackmuster; häufig in Populationen Subsahara-Afrikas und der afrikanischen Diaspora.
  • Sichtbarer Pflegezustand

    nicht auf Fotos erkennbar

    kategorial · grooming_style_qualitative

    Sichtbarer Pflegezustand: keine native Phänotypdimension, sondern Metadaten zur Beobachtbarkeit, die die Interpretation jeder anderen Dimension in dieser Datei beeinflussen. Sie werden hier erfasst, damit die nachgelagerte Analyse native Phänotypdimensionen als unzuverlässig kennzeichnen kann, wenn eine Pflege erkannt wird.

    Aligned with the descriptors used in survey-based pubic-grooming research (Herbenick D et al. 2017, Journal of Sexual Medicine).

    Gültige Werte (5)

    • natural_ungroomedNatürlich / weder rasiert noch getrimmtKeine sichtbare Pflege; native Verteilung und Dichte beobachtbar.
    • trimmedGestutztLänge gleichmäßig reduziert; Verteilung und Dichte nahe am nativen Zustand, die Länge ist jedoch verändert.
    • shapedGeformt (teilweise Haarentfernung)Teilweise Entfernung in einer definierten Form (z. B. schmaler Streifen, Dreieck); native Verteilung nicht direkt beobachtbar.
    • fully_removedVollständig entferntVollständige Haarentfernung; bei dieser Darstellung ist kein nativer Phänotyp beobachtbar.
    • unclearUnklarBildqualität oder Bildausschnitt verhindern die Beurteilung des Pflegezustands.
Quellen (4)
  1. Marshall WA, Tanner JM (1969). Variations in pattern of pubertal changes in girls. Archives of Disease in Childhood, 44(235): 291-303.
  2. Marshall WA, Tanner JM (1970). Variations in the pattern of pubertal changes in boys. Archives of Disease in Childhood, 45(239): 13-23.
  3. Herbenick D, Schick V, Reece M, Sanders SA, Fortenberry JD (2010). Pubic hair removal among women in the United States: prevalence, methods, and characteristics. Journal of Sexual Medicine, 7(10).
  4. Herbenick D, Hensel D, Smith NK, Schick V, Reece M, Sanders SA, Fortenberry JD (2017). Pubic hair removal and sexual behavior: findings from a prospective daily diary study of sexually active women in the United States. Journal of Sexual Medicine, 14(8).

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