Hals

7 strukturierte Phänotyp-Dimensionen · aus fachlich begutachteten Skalen

Hals, Phänotyp-Referenz über ethnische Populationen hinweg

Hals

Allgemeine Beschreibung: Der Hals ist der Teil des Körpers, der den Kopf mit dem Rumpf verbindet. Er enthält lebenswichtige Strukturen wie das Rückenmark, die Luftröhre und die Blutgefäße.

Ethnische Variationen: Halslänge und Halsumfang können je nach ethnischer Gruppe variieren und beeinflussen die gesamten Körperproportionen.

Kulturelle Bedeutung: In manchen Kulturen gilt der Hals als ästhetisches Merkmal, wobei ein längerer Hals oft als Schönheitsideal gilt.

Überlegungen zum KI Charakterdesign: Unterschiedliche Halsdimensionen sollten beim KI Charakterdesign berücksichtigt werden, um die Vielfalt der menschlichen Anatomie widerzuspiegeln.

Hals: Taxonomie

7 Dimensionen · 7 auf Fotos bewertbar · v1.1.0 · UBERON: UBERON:0000974

Morphologie der Halsregion: Halslänge und Halsdicke, Kinn-Hals-Winkel, Kehlkopfprominenz, Sichtbarkeit des Musculus sternocleidomastoideus, hintere Halsregion. Die Dimensionen stammen aus der kraniofazialen Anthropometrie (Farkas) und der Literatur zur zervikofazialen Ästhetik (Ellenbogen-Karlin, Connell). Der Kinn-Hals-Winkel ist der zentrale ästhetische Orientierungspunkt der Halsregion; die Kehlkopfprominenz (Adamsapfel) ist geschlechtsdimorph.

Dimensionen

  • Halslänge

    auf Fotos erkennbar

    ordinal · neck_length_proportional

    Vertikale Halslänge im Verhältnis zur Gesichtshöhe.

    Farkas LG (1994). Anthropometry of the Head and Face, 2nd Edition. Reference: cervical length (gnathion to suprasternal notch) proportional to overall facial height.

    Gültige Werte (3)

    • shortKurzHalslänge von weniger als etwa 70% der Gesichtshöhe.
    • averageDurchschnittlichHalslänge von etwa 70-100% der Gesichtshöhe (Referenzbereich nach Farkas).
    • longLangHalslänge deutlich größer als die Gesichtshöhe; schwanenhalsartiges Erscheinungsbild.
  • Halsdicke

    auf Fotos erkennbar

    ordinal · neck_thickness_proportional

    Halsdicke im Verhältnis zur Kopfbreite.

    Aligned with sports-medicine descriptors of cervical-girth norms; reference values vary substantially with sex and training.

    Gültige Werte (3)

    • thinDünnHals deutlich schmaler als der Kopf; minimale Halsmuskulatur.
    • averageDurchschnittlichHalsbreite proportional zur Kopfbreite.
    • thickDickHalsbreite nähert sich der Kopfbreite an oder übersteigt sie; ausgeprägte Halsmuskulatur oder subkutane Fülle.
  • Kinn-Hals-Winkel

    auf Fotos erkennbar

    kategorial · ellenbogen_karlin_cervicomental

    Winkel zwischen der submentalen Ebene und dem vorderen Hals.

    Ellenbogen R, Karlin JV (1980). Visual criteria for success in restoring the youthful neck. Plastic and Reconstructive Surgery, 66(6): 826-837. Reference: cervicomental angle 105-120° as the youthful aesthetic norm.

    Gültige Werte (3)

    • sharp_youthfulScharf / jugendlich (~90°)Scharfer Winkelübergang zwischen submentaler Ebene und Hals; ästhetisches Ideal.
    • balancedAusgewogen (~105-120°)Innerhalb des Referenzbereichs nach Ellenbogen-Karlin.
    • obtuse_agedStumpf / gealtert (>130°)Verminderte Winkeldefinition; häufig bei submentalem Fett oder Platysmabändern.
  • Kehlkopfvorsprung (Adamsapfel)

    auf Fotos erkennbar

    ordinal · thyroid_cartilage_prominence_qualitative

    Sichtbarkeit der Prominenz des Schildknorpels. Geschlechtsdimorph: typischerweise stärker ausgeprägt bei der Physiognomie erwachsener Männer, aufgrund unterschiedlicher Schildknorpelwinkel.

    Anatomic descriptor aligned with otolaryngology and gender-affirming-care literature on thyroid-cartilage prominence (chondrolaryngoplasty references).

    Gültige Werte (4)

    • minimalMinimalSchildknorpel kaum sichtbar; typisch für die Physiognomie erwachsener Frauen.
    • moderateMäßigSichtbarer, aber nicht ausgeprägter Schildknorpel.
    • prominentAusgeprägtAusgeprägter Adamsapfel; typisch für die Physiognomie erwachsener Männer.
    • very_prominentSehr ausgeprägtErhebliche Vorwölbung des Schildknorpels.
  • Sichtbarkeit des Sternocleidomastoideus

    teilweise auf Fotos erkennbar

    ordinal · scm_visibility_qualitative

    Sichtbarkeit des Musculus sternocleidomastoideus als eigenständiger Orientierungspunkt an der Körperoberfläche.

    Aligned with surface-anatomy descriptors used in sports medicine and aesthetic-medicine literature.

    Gültige Werte (4)

    • not_visibleNicht sichtbarSCM an der Hautoberfläche nicht erkennbar; die Weichteilbedeckung verdeckt die Muskelkontur.
    • subtleDezentSCM bei Rotation oder Anspannung schwach sichtbar.
    • definedDefiniertSCM in Ruhe deutlich als eigenständiger Orientierungspunkt sichtbar.
    • highly_definedStark definiertAusgeprägte SCM-Definition; sehr niedriger Körperfettanteil in der Halsregion.
  • Platysmabänder

    teilweise auf Fotos erkennbar

    kategorial · platysmal_band_classification

    Sichtbarkeit der Platysmabänder: die vertikalen Halsstränge, die mit dem Alter oder bei niedrigem Körperfettanteil stärker sichtbar werden.

    Connell BF, Shamoun JM (1997). The significance of digastric muscle contouring for rejuvenation of the submental area of the face. Plastic and Reconstructive Surgery, 99(6).

    Gültige Werte (4)

    • absentFehlend
    • subtleDezentPlatysmastränge in Ruhe kaum sichtbar.
    • moderateMäßigIn Ruhe sichtbare Stränge; altersbedingte Veränderung.
    • markedAusgeprägtAusgeprägte Stränge, die ein „Truthahnhals“-Erscheinungsbild erzeugen.
  • Hautqualität am Hals

    auf Fotos erkennbar

    ordinal · neck_skin_qualitative

    Hautqualität in der Halsregion: häufige Stelle sichtbarer Alterungsveränderungen.

    Aligned with the Connell-Shamoun and Ellenbogen-Karlin neck-aesthetics descriptors.

    Gültige Werte (4)

    • smooth_youthfulGlatt / jugendlich
    • averageDurchschnittlichEine gewisse Textur oder feine Linien sichtbar.
    • loose_laxLocker / erschlafftSichtbare Erschlaffung der Halshaut; überschüssige Hautfalten.
    • wrinkledFaltigAusgeprägte Halsfalten oder „Halskettenlinien“.
Quellen (3)
  1. Farkas LG (1994). Anthropometry of the Head and Face, 2nd Edition. Raven Press.
  2. Ellenbogen R, Karlin JV (1980). Visual criteria for success in restoring the youthful neck. Plastic and Reconstructive Surgery, 66(6): 826-837.
  3. Connell BF, Shamoun JM (1997). The significance of digastric muscle contouring for rejuvenation of the submental area of the face. Plastic and Reconstructive Surgery, 99(6).

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