Vagina

9 strukturierte Phänotyp-Dimensionen · aus fachlich begutachteten Skalen

Vagina, Phänotyp-Referenz über ethnische Populationen hinweg

Vagina

Allgemeine Beschreibung: Die Vagina ist ein muskulöser und röhrenförmiger Teil des weiblichen Genitaltrakts. Sie erstreckt sich von der Vulva bis zum Gebärmutterhals und ist der Weg für die Menstruation, den Geschlechtsverkehr und die Geburt.

Ethnische Variationen: Während die innere Struktur der Vagina bei verschiedenen ethnischen Gruppen relativ einheitlich ist, können äußere Aspekte wie die Vulva in Größe, Farbe und allgemeinem Erscheinungsbild variieren. Diese Variationen sind normal und Teil der umfassenderen Vielfalt menschlicher Körper.

Kulturelle Bedeutung: Die Vagina ist häufig Gegenstand kultureller und gesellschaftlicher Bedeutung, wobei in verschiedenen Gesellschaften unterschiedliche Wahrnehmungen und Einstellungen dazu bestehen. Es ist wichtig, dieses Thema mit Respekt und Feingefühl anzugehen.

Überlegungen zur Gestaltung von KI-Charakteren: Bei der Gestaltung von KI-Charakteren ist die Darstellung anatomischer Genauigkeit wichtig. Die Darstellung sollte jedoch respektvoll und angemessen erfolgen, unter Berücksichtigung der Vielfalt des Publikums und kultureller Sensibilitäten.

Vulva: Taxonomie

9 Dimensionen · 0 auf Fotos bewertbar · v1.0.0 · UBERON: UBERON:0000997

Nur Schema: Diese Taxonomie ist wissenschaftlich publiziert, Beobachtungen aus gemeinfreien Fotografien sind jedoch nicht erfasst. Nur interne Daten mit freigegebener Quelle.

Äußere weibliche Genitalanatomie: Mons pubis, große Schamlippen, kleine Schamlippen, Klitorisvorhaut, Damm. Die Dimensionen stammen aus der Literatur der ästhetischen Gynäkologie und der plastischen Chirurgie (Hodgkinson, Motakef, Felicio, Lloyd) sowie aus der Lloyd-Studie von 2005 zur morphologischen Variation der weiblichen Genitalien. Das Schema wird im kanonischen Vokabular veröffentlicht, aus Gründen der akademischen Transparenz und der Interoperabilität von Ontologien; **Beobachtungen zu diesen Dimensionen werden nicht aus gemeinfreien Fotografien befüllt**, werden nicht in den HuggingFace-Datensatz exportiert, und jede Datenerhebung erfordert eine ausdrückliche Einwilligung und eine Dokumentation der Quellen. Siehe das Flag auf Dateiebene `observations_source_policy: "internal_only"` und das Zwei-Schichten-Erweiterungsmodell der README.

Dimensionen

  • Äußere Schamlippen: Größe

    nicht auf Fotos erkennbar

    ordinal · labia_majora_size_qualitative

    Relative Größe der Hülle der großen Schamlippen vom Mons pubis bis zum Damm.

    Lloyd J, Crouch NS, Minto CL, Liao LM, Creighton SM (2005). Female genital appearance: 'normality' unfolds. BJOG, 112(5): 643-646.

    Gültige Werte (3)

    • small_atrophicKlein / atrophischBegrenzte subkutane Fülle; minimale Bedeckung der darunterliegenden Strukturen. Häufig bei niedrigem Körperfettanteil und nach der Menopause.
    • moderateMittelDurchschnittliche Fülle der großen Schamlippen.
    • fullVollAusgeprägte subkutane Fülle; erhebliche Bedeckung der darunterliegenden Strukturen.
  • Äußere Schamlippen: Pigmentierung

    nicht auf Fotos erkennbar

    ordinal · labial_pigmentation_qualitative

    Pigmentierung der großen Schamlippen im Verhältnis zur umgebenden Haut von Schambereich / Oberschenkelinnenseite.

    Pigmentation differential common in dermatology and aesthetic-gynecology literature; aligned with the descriptors used in Hauben & Mahler 1983-style relative-pigmentation analysis.

    Gültige Werte (3)

    • matches_surroundingWie die umgebende HautPigmentierung der Schamlippen ähnlich der umgebenden Haut des Schambereichs.
    • moderately_darkerMäßig dunklerSichtbare Dunkelfärbung der Schamlippenhaut im Vergleich zur Umgebung.
    • markedly_darkerDeutlich dunklerStark pigmentierte Schamlippen, deutlich dunkler als die umgebende Haut. In manchen Populationen konstitutionell bedingt; zudem alters- und hormonabhängig.
  • Innere Schamlippen: Überstand

    nicht auf Fotos erkennbar

    kategorial · motakef_2015

    Lage des Randes der kleinen Schamlippen relativ zum Rand der großen Schamlippen. Die vereinfachte Klassifikation nach Motakef ist der aktuelle Standard.

    Motakef S, Rodriguez-Feliz J, Chung MT, Ingargiola MJ, Wong VW, Patel A (2015). Vaginal labiaplasty: current practices and a simplified classification system for labial protrusion. Plastic and Reconstructive Surgery, 135(3): 774-788.

    Gültige Werte (4)

    • class_1_no_protrusionKlasse I: kein ÜberstandKleine Schamlippen vollständig innerhalb der großen Schamlippen gelegen; in Ruhe bei geschlossenen Beinen nicht sichtbar.
    • class_2_protrusion_under_3cmKlasse II: Überstand <3 cmDie kleinen Schamlippen ragen um weniger als etwa 3 cm über die großen Schamlippen hinaus.
    • class_3_protrusion_over_3cmKlasse III: Überstand ≥3 cmDie kleinen Schamlippen ragen um etwa 3 cm oder mehr über die großen Schamlippen hinaus.
    • asymmetricAsymmetrischDeutlicher Unterschied im Hervortreten zwischen links und rechts als dominierendes Merkmal.
  • Innere Schamlippen: Morphologie

    nicht auf Fotos erkennbar

    kategorial · labia_minora_shape_qualitative

    Randmorphologie und Kontur der kleinen Schamlippen.

    Aesthetic-gynecology shape descriptors aligned with Felicio (1992) and subsequent classification literature.

    Gültige Werte (4)

    • smooth_edgedGlattrandigGleichmäßige, glatte Schamlippenränder ohne nennenswerte Kräuselung oder Auszackung.
    • ruffledGekräuselt / gewelltSichtbare Auszackung oder Wellung entlang des Schamlippenrandes.
    • thickenedVerdicktSichtbar dickeres Schamlippengewebe entlang des Randes.
    • thin_attenuatedDünn / ausgedünntVerminderte Dicke des Schamlippengewebes.
  • Symmetrie der Schamlippen

    nicht auf Fotos erkennbar

    ordinal · labial_symmetry_qualitative

    Grad der Symmetrie der Schamlippen zwischen links und rechts. Eine erhebliche konstitutionelle Asymmetrie ist häufig; diese Dimension erfasst den sichtbaren Grad.

    Aligned with surgical-gynecology symmetry descriptors.

    Gültige Werte (4)

    • symmetricSymmetrischKeine erkennbare Asymmetrie zwischen links und rechts.
    • mild_asymmetryLeichte AsymmetrieGeringfügiger Unterschied in Größe oder Form zwischen links und rechts.
    • moderate_asymmetryMäßige AsymmetrieDeutlich sichtbarer Unterschied zwischen links und rechts.
    • marked_asymmetryAusgeprägte AsymmetrieErhebliche Abweichung zwischen links und rechts; eine Seite deutlich größer oder anders geformt.
  • Morphologie der Klitorisvorhaut

    nicht auf Fotos erkennbar

    kategorial · clitoral_hood_qualitative

    Bedeckung der Klitorisglans durch das Präputium (Klitorisvorhaut).

    Aesthetic-gynecology descriptors; aligned with the Hodgkinson tradition and subsequent labiaplasty / hoodoplasty literature.

    Gültige Werte (4)

    • coveredBedecktGlans in Ruhe vollständig vom Präputium verdeckt.
    • partial_exposureTeilweise freiliegendGlans in Ruhe teilweise sichtbar; das Präputium bedeckt einen Teil.
    • fully_exposedVollständig freiliegendGlans in Ruhe sichtbar; minimale Bedeckung durch das Präputium.
    • redundant_hoodedÜberschüssig / überdeckendAusgeprägtes Präputium mit überschüssigen Falten; mehrere seitlich sichtbare Falten.
  • Ausprägung des Venushügels

    nicht auf Fotos erkennbar

    ordinal · mons_prominence_qualitative

    Vorwölbung des Mons pubis nach vorn vom Schambein aus, im Wesentlichen abhängig vom subkutanen Fettgewebe.

    Aligned with body-contouring and abdominoplasty literature on suprapubic / mons-pubis fullness.

    Gültige Werte (3)

    • flatFlachMinimale subkutane Fülle; Schambein direkt unter der Haut tastbar.
    • moderateMäßigDurchschnittliche Prominenz des Mons pubis.
    • prominentAusgeprägtErhebliche subkutane Fülle; ausgeprägte Vorwölbung nach vorn. Häufig bei erhöhtem BMI.
  • Dammlänge

    nicht auf Fotos erkennbar

    ordinal · perineal_body_qualitative

    Abstand von der hinteren Fourchette bis zum vorderen Analrand (Länge des Perinealkörpers).

    Aligned with obstetric and pelvic-floor literature on perineal-body length (PBL).

    Gültige Werte (3)

    • shortKurzPerinealkörper kürzer als etwa 2,5 cm.
    • normalNormalPerinealkörper etwa 2,5-4 cm.
    • longLangPerinealkörper länger als etwa 4 cm.
  • Sichtbarkeit des Scheideneingangs in Ruhe

    nicht auf Fotos erkennbar

    ordinal · introitus_visibility_qualitative

    Sichtbarkeit des Scheideneingangs (Introitus vaginae) in Ruhe, eine gemeinsame Funktion von Größe und Hervortreten der Schamlippen.

    Aligned with pelvic-anatomy descriptors used in obstetric / aesthetic-gynecology literature on labial morphology.

    Gültige Werte (3)

    • concealedVerdecktIntroitus in Ruhe bei geschlossenen Beinen nicht sichtbar; vollständig von den Schamlippen bedeckt.
    • partial_visibleTeilweise sichtbarIntroitus teilweise sichtbar; kleine Schamlippen auseinanderstehend oder kurz.
    • exposedFreiliegendIntroitus in Ruhe sichtbar; minimale Bedeckung durch die Labien.
Quellen (5)
  1. Lloyd J, Crouch NS, Minto CL, Liao LM, Creighton SM (2005). Female genital appearance: 'normality' unfolds. BJOG, 112(5): 643-646.
  2. Motakef S, Rodriguez-Feliz J, Chung MT, Ingargiola MJ, Wong VW, Patel A (2015). Vaginal labiaplasty: current practices and a simplified classification system for labial protrusion. Plastic and Reconstructive Surgery, 135(3): 774-788.
  3. Hodgkinson DJ, Hait G (1984). Aesthetic vaginal labioplasty. Plastic and Reconstructive Surgery, 74(3): 414-416.
  4. Felicio Y de A (1992). Labial surgery. Aesthetic Surgery Journal, 27(3).
  5. Hauben DJ, Mahler D (1983). A reappraisal of the importance of areolar pigmentation. Plastic and Reconstructive Surgery, 71(6).

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