Bamberger: Frau, Phänotyp-Referenz

Bamberger: Erotik

Nachfolger Bamberger Siedler um Posen

Andere NamenPosener Bamberger

Sprache

Polnisch (Indogermanisch, Westslawisch); die ursprünglichen Siedler sprachen ostfränkisches Deutsch (Indogermanisch, Westgermanisch)

Teil der Sprachfamilie: indogermanische Sprachen

Religion

Römisch-katholisch

Region

Osteuropa

Über: Bamberger

Die Bamber sind zuerst eine Familiengeschichte, bevor sie eine ethnische Gruppe sind. Ihre Vorfahren waren katholische Bauern aus dem Umland von Bamberg in Franken, die zwischen 1719 und 1753 auf Einladung der Stadt Posen nach Osten zogen. Die Dörfer der Stadt waren durch den Großen Nordischen Krieg und die darauf folgende Pest entvölkert worden. Die Neuankömmlinge übernahmen Höfe in Luboń, Dębiec, Jeżyce, Winiary, Bonin, Rataje, Wilda und Górczyn. Sie kamen als freie Pächter auf städtischem Land, nicht als Leibeigene, was sie von einem Großteil der umliegenden Bauernschaft unterschied. Im Laufe der Generationen wurden viele Bamber-Haushalte wohlhabend.

Auffällig ist, wie vollständig sie aufhörten, Fremde zu sein. Sie kamen mit ostfränkischem Deutsch auf den Lippen, doch die Gemeinsamkeit des katholischen Glaubens öffnete ihnen die Türen zu polnischen Pfarreien, Patenschaften und Ehen. Im 19. Jahrhundert regierte Preußen Posen und drängte der Provinz die Germanisierung auf, doch die Bamber-Familien bewegten sich in die andere Richtung und sahen sich zunehmend als Polen. Ihre Nachfahren sprechen Polnisch, und die deutschen Wurzeln zeigen sich oft vor allem in Familiennamen und Kirchenbüchern.

Das 20. Jahrhundert stellte diese Entscheidung auf die Probe. Unter der nationalsozialistischen Besatzung drängten deutsche Behörden die Bamber-Familien, sich als Volksdeutsche in die Volksliste eintragen zu lassen, und viele weigerten sich. Inzwischen wuchs die Stadt über die alten Dörfer hinaus: die meisten sind heute Stadtteile von Posen, und ihre Felder sind längst zu Straßen, Mietshäusern und Wohnsiedlungen geworden.

Das sichtbarste Erbe ist die festliche Tracht der Frauen: mehrere Lagen stark plissierter Röcke, ein eng anliegendes Mieder, eine Schürze und eine kunstvolle, mit Bändern besetzte Haube. Heute erscheint sie vor allem bei Umzügen und Veranstaltungen zum kulturellen Erbe. Eine bronzene Bamber-Frau, die Bamberka, steht an einem Brunnen auf dem Alten Markt in Posen. Eine Gesellschaft von Nachfahren und ein kleines Museum in der Stadt bewahren Stammbäume, Trachten und Geschichten lebendig. Die Bamber haben weder eine eigene Sprache noch eine eigene Kirche, daher leistet dieses bewusste Erinnern einen großen Teil der Arbeit, die Identität zusammenzuhalten.

Überblick

Die Posener Bamberger sind die in der Umgebung von Posen lebenden Nachkommen von Siedlern, die aus der Gegend um Bamberg in Oberfranken stammten. Im frühen 18. Jahrhundert waren die ländlichen Gebiete rund um Posen durch den Großen Nordischen Krieg und anschließende Seuchen stark entvölkert, und viele Felder lagen brach. Der Stadtrat holte daher katholische Bauern aus Franken, damit sie den Ackerbau übernahmen. Zwischen 1719 und 1753 wurden etwa 500 Menschen in rund 100 Familien in mehreren Orten um die Stadt angesiedelt, darunter Luboń, Jeżyce, Wilda, Rataje und Górczyn. Anfangs gab es Verständigungsprobleme, vor allem bei Beichte und Predigt, während deutschsprachige Messen nur in der Franziskanerkirche gehalten wurden. Schon die Folgegeneration wuchs zweisprachig auf, und Ehen mit der polnischen Nachbarschaft wurden häufiger. Die Polen nannten die Zugezogenen „Bamber“, im Plural „Bambrzy“.

Mit der Zeit passten sich die Familien der Umgebung stark an, bewahrten aber ihre deutschen Namen und ihre Trachten. Als Katholiken wandten sie sich im Kulturkampf gegen die erzwungene Germanisierung ihrer polnischen Nachbarn. Nach 1918 blieben sie in Polen, und in der Zeit der NS-Herrschaft lehnten sie die Unterschrift unter die Deutsche Volksliste ab; viele wurden deshalb in Lager verschleppt. Nach 1945 begegneten ihnen die Behörden wegen Kontakten zu Verwandten in der Bundesrepublik mit Misstrauen, was sich erst nach 1989 änderte. Heute gibt es einen eigenen Verein, seit 2003 ein Museum in Posen und auf dem Alten Markt einen Brunnen mit der Figur einer Bamberka.

Quelle: Wikipedia, „Posener Bamberger“

Verwandte ethnische Gruppen

Gruppen mit gleichem Heimatland, gleicher Region, Sprache oder religiöser Tradition wie Bamberger. Sie sind wahrscheinliche Kandidaten für einen vergleichenden Phänotypenvergleich.

Typische Phänotypen: Bamberger

Referenz für die KI-Generierung: Haare, Augen, Haut, Gesichtsstruktur, Körperbau

Sie ähneln anderen Polen der Region Posen: helle Haut, Haare von Blond bis Dunkelbraun und mitteleuropäische Gesichtszüge. Die alltägliche Kleidung ist gewöhnliche moderne Kleidung. Die Tracht, die bei Festen und Gedenkveranstaltungen getragen wird, besteht für Frauen aus mehreren Lagen plissierter Röcke, einem eng anliegenden Mieder, einer Schürze und einer aufwendigen Haube mit Bändern.

Erotische Posen und Sexstellungen

Aus dem Posenkatalog: 220 benannte Stellungen mit Referenzskeletten

Häufig gestellte Fragen: Bamberger

Welche Sprache sprechen Bamberger?

Bamberger: Hauptsprache ist Polnisch (Indogermanisch, Westslawisch); die ursprünglichen Siedler sprachen ostfränkisches Deutsch (Indogermanisch, Westgermanisch).

Welche Religion praktizieren Bamberger?

Bamberger: vorherrschende Religion ist Römisch-katholisch.