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Süd-Ndebele: Erotik
Ethnie in Südafrika
Andere NamenNdebele
IsiNdebele / Süd-Ndebele (Niger-Kongo, Bantu, Nguni)
Teil der Sprachfamilie: Niger-Kongo-Sprachen · Völker des Zweigs: Bantusprachen
Christentum; Ahnenverehrung
Über: Süd-Ndebele
Die Südndebele sind ein Nguni-Bantuvolk Südafrikas, das heute vor allem in den Provinzen Mpumalanga, Gauteng und Limpopo lebt. Sie sprechen isiNdebele (ISO 639-3 nbl), eine Nguni-Sprache der Niger-Kongo-Familie, und zählen etwa eine Million Menschen. International sind sie für eine unverwechselbare Tradition der kühnen geometrischen Wandmalerei und der dichten Perlenstickerei bekannt.
Gesellschaft und Lebensunterhalt
Historisch waren die Ndebele in patrilineare Clans unter Häuptlingen gegliedert. Sie lebten von gemischter Landwirtschaft mit Mais und Sorghum sowie von der Viehhaltung, die für den Brautpreis und den sozialen Status zentral war. Die beiden wichtigsten historischen Gruppen sind die Manala und die Ndzundza, wobei letztere für ihren langwierigen Widerstand gegen die Expansion der Buren in den 1880er-Jahren und die Not nach ihrer Niederlage in Erinnerung geblieben sind. Übergangsriten bleiben kulturell bedeutsam, darunter die Initiation der Jungen (wela) und die Abgeschiedenheit der Mädchen. Das Christentum ist heute weit verbreitet und verschmilzt an manchen Orten mit älteren Ahnenriten. isiNdebele ist eine der elf Amtssprachen Südafrikas, und die Gemeinschaft lebt weiterhin überwiegend in den ehemaligen Heimatdistrikten sowie in den Städten um Pretoria, wo viele inzwischen wohnen und arbeiten.
Erscheinung und Körperschmuck
Die visuelle Identität der Ndebele gehört zu den erkennbarsten im südlichen Afrika. Verheiratete Frauen tragen traditionell dicke Messing- und Kupferringe, die Idzila, um Hals, Arme und Beine, dazu perlenbestickte Schürzen, wobei die fünfteilige Jocolo-Schürze eine verheiratete Frau kennzeichnet, sowie perlenbestickte Decken (Nguba), die über die Schultern gelegt werden. Lange Perlenstreifen namens Linga Koba hängen vom Kopfschmuck herab. Die charakteristische Kunstform ist die Bemalung der Gehöftwände mit leuchtenden geometrischen Mustern, historisch ein Werk der Frauen. Die Künstlerin Esther Mahlangu trug diese Tradition in internationale Galerien. Die Wandmalereien entstanden einst mit natürlichen Erdpigmenten, später mit kräftigen Handelsfarben, wobei die Muster ohne Lineal oder Schablone von Hand nachgemalt wurden. Auch die Perlenarbeit, ebenfalls Frauensache, verschlüsselt Alter, Familienstand und Clanzugehörigkeit in ihren Farben und ihrer Geometrie. Die alltägliche Kleidung ist heute in der Regel modern, während die volle Festtracht den Zeremonien vorbehalten bleibt.
Überblick
Die Ndebele, die sich selbst amaNdebele nennen und gelegentlich als Süd-Ndebele bezeichnet werden, sind eine Bevölkerungsgruppe im Norden Südafrikas. Ihre Zahl wird auf etwa 1,1 Millionen geschätzt. Sie gehören zur Nguni-Gruppe innerhalb der Bantu, zu der auch Zulu, Xhosa und Swasi zählen. Der Schwerpunkt ihres Siedlungsgebiets liegt in der Provinz Mpumalanga, weitere Gemeinschaften leben in Gauteng und Limpopo. Die Ndebele in Limpopo gelten als eigene Untergruppe, die stark von den dort ansässigen Sotho geprägt wurde. Ihre Sprache, isiNdebele, wird überwiegend den Nguni-Sprachen zugerechnet und enthält Klicklaute. Von den gleichnamigen Ndebele in Simbabwe unterscheiden sie sich unter anderem im Hausbau, denn sie bevorzugen runde Hütten.
Vermutlich wanderten die Vorfahren im 15. oder 16. Jahrhundert aus dem Gebiet von Natal ein. Als erster namentlich bekannter Anführer gilt Mafana, der um 1500 lebte. Im 19. Jahrhundert drangen burische Siedler in ihr Land vor und wollten sie vertreiben. Viele Ndebele suchten Zuflucht in den Höhlen von Konomtjharhelo, wo sie neun Monate lang belagert wurden und die Zahl der Eingeschlossenen von 15.000 auf 8.000 sank. Wer arbeiten konnte, musste anschließend auf burischen Farmen dienen. Von 1981 bis 1994 gehörten die meisten südafrikanischen Ndebele zum Homeland KwaNdebele und pendelten häufig weit nach Pretoria. Bekannt ist ihre Kultur für die bunte Bemalung der Häuser, die auch die Künstlerin Esther Mahlangu prägte. Das Museumsdorf Botshabelo bei Middelburg macht diese Tradition öffentlich zugänglich.
Verwandte ethnische Gruppen
Gruppen mit gleichem Heimatland, gleicher Region, Sprache oder religiöser Tradition wie Süd-Ndebele. Sie sind wahrscheinliche Kandidaten für einen vergleichenden Phänotypenvergleich.

Zulu
gleiche Region (Südliches Afrika)

Pedi
gleiche Region (Südliches Afrika)

Sotho
gleiche Region (Südliches Afrika)

Venda
gleiche Region (Südliches Afrika)

Kwanyama
gleiche Region (Südliches Afrika)

Mafwe
gleiche Region (Südliches Afrika)

Andere Völker in Südafrika
gleiche Region (Südliches Afrika)

Andere Völker in Namibia
gleiche Region (Südliches Afrika)
Typische Phänotypen: Süd-Ndebele
Referenz für die KI-Generierung: Haare, Augen, Haut, Gesichtsstruktur, Körperbau
Phänotyp-Kategorien erkunden
Strukturierte Taxonomie mit begutachteten Skalen · 22 anatomische Kategorien
Bekannte Persönlichkeiten: Süd-Ndebele
100 Referenzpersonen, Quelle: Wikipedia
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Häufig gestellte Fragen: Süd-Ndebele
Welche Sprache sprechen Süd-Ndebele?
Süd-Ndebele: Hauptsprache ist isiNdebele / Süd-Ndebele (Niger-Kongo, Bantu, Nguni).
Welche Religion praktizieren Süd-Ndebele?
Süd-Ndebele: vorherrschende Religion ist Christentum; Ahnenverehrung.
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