Kunta: Frau, Phänotyp-Referenz

Kunta: Erotik

Ethnie in Afrika

Sprache

Hassania-Arabisch (Afroasiatisch, Semitisch)

Religion

Sunnitischer Islam, malikitische Rechtsschule, mit starken erblichen Bindungen an den Qadiriyya-Sufi-Orden

Überblick

Die Kunta sind ein maurischer Stammesverband, der im 17. Jahrhundert aus dem Gebiet des heutigen Mauretanien in den Norden Malis zog. Ein großer Teil von ihnen lebt heute rund um Timbuktu und bis hinauf in den Adrar-n-Ifoghas. Kleinere Gruppen finden sich in Algerien, etwa bei Tindouf, im Ahaggar, an der Saoura und in Twat, ebenso in der Westsahara, in Mauretanien und im Niger. Sie zählen zu den Bidhan, lassen sich in deren Standesordnung aber schlecht einordnen, weil sie eher als islamische Gelehrte denn als Krieger auftreten. Ihre Sprache ist das Hassania, ein arabischer Dialekt Nordwestafrikas. Mehrheitlich gehören sie der Sufi-Bruderschaft Qadiriyya an. Intern gliedern sie sich in drei Zweige, die nach den Söhnen ihres gemeinsamen Stammvaters benannt sind.

Als eigenständige Gruppe entstanden die Kunta im 16. Jahrhundert. Ihr Stammvater Sidi Ahmad al-Bakkai Bu Dam war ein Gelehrter, der in Walata eine Lehranstalt gründete und 1515 starb. Nach einem Streit unter seinen Enkeln verteilten sich die Clans über weite Teile der Sahara; 1551 fielen Kunta in Twat ein, und später entwickelte sich ein Fernhandelsnetz durch die Wüste. Im 18. Jahrhundert begründete Sidi al-Muchtar al-Kunti einen eigenen Zweigorden, der für Offenheit und Überzeugung statt Gewalt stand. Die Familie Bakkai bestimmte zwischen 1811 und 1864 das geistige Leben Timbuktus. In der Kolonialzeit nutzten die Franzosen die Spannungen zwischen Kunta und Tuareg aus, die sich in den 1950er Jahren wegen knapper Weiden und Wasserstellen mehrfach gewaltsam entluden.

Quelle: Wikipedia, „Kunta“

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Häufig gestellte Fragen: Kunta

Welche Sprache sprechen Kunta?

Kunta: Hauptsprache ist Hassania-Arabisch (Afroasiatisch, Semitisch).

Welche Religion praktizieren Kunta?

Kunta: vorherrschende Religion ist Sunnitischer Islam, malikitische Rechtsschule, mit starken erblichen Bindungen an den Qadiriyya-Sufi-Orden.