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Bamun: Erotik
Ethnie in Afrika
Andere NamenMamum, Mamoum
Bamun, auch Shüpamom genannt (Niger-Kongo, Grassfields-Bantu, Nun-Gruppe); Französisch weit verbreitet
Überwiegend muslimisch, mit protestantischen und katholischen Minderheiten und fortbestehenden Ahnen- und Königsriten
Überblick
Die Bamun, auch Bamum oder Bamoun genannt, sind eine Volksgruppe im Westen Kameruns. Sie zählen rund 215.000 Menschen und stellen damit weniger als zwei Prozent der Landesbevölkerung. Ihr Siedlungsgebiet ist das Bamun-Plateau, eine fruchtbare Grasebene vulkanischen Ursprungs in etwa 1200 Metern Höhe. Kulturelles, politisches und religiöses Zentrum ist die Königsstadt Foumban mit dem Palast des Herrschers, der zugleich den Titel eines Sultans trägt, und der größten Moschee der Region. Die Mehrheit ist muslimisch, daneben leben auch Christen unter ihnen. Ihre Sprache zählt zu den Mbam-Nkam-Sprachen. Um 1895 ließ König Njoya dafür eine eigene Schrift entwickeln, bis die französische Kolonialverwaltung sie verbot und die entsprechenden Schulen schloss.
Der mündlichen Überlieferung zufolge, die im frühen 20. Jahrhundert aufgezeichnet wurde, führte Nchare Yen im 15. Jahrhundert eine kleine Gruppe aus dem Tikar-Land über den Fluss Mbam und unterwarf dort mehrere kleine Fürstentümer. Er gründete das Reich und machte schließlich Foumban zur Hauptstadt. Seine Nachfolger weiteten das Gebiet aus, besonders Mbumbuo Mandu gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Zwischen 1894 und 1924 regierte Njoya, der sich mit der deutschen Kolonialmacht arrangierte, Schulen gründete und Reformen durchsetzte. Die Franzosen setzten ihn 1924 ab. Sein Sohn wurde erst 1933 wieder eingesetzt. Seit 1992 ist Ibrahim Mbombo Njoya der 18. König der Dynastie.
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Häufig gestellte Fragen: Bamun
Welche Sprache sprechen Bamun?
Bamun: Hauptsprache ist Bamun, auch Shüpamom genannt (Niger-Kongo, Grassfields-Bantu, Nun-Gruppe); Französisch weit verbreitet.
Welche Religion praktizieren Bamun?
Bamun: vorherrschende Religion ist Überwiegend muslimisch, mit protestantischen und katholischen Minderheiten und fortbestehenden Ahnen- und Königsriten.
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