Kung: Frau, Phänotyp-Referenz

Kung: Erotik

Nordwestliche Gruppe der indigenen San-Völker im südlichen Afrika

Andere NamenǃKung

Sprache

ǃKung, ein Dialektkontinuum mit Juǀʼhoan und ǃXuun (Kx'a-Familie)

Religion

Traditioneller Glaube an eine größere und eine kleinere Gottheit, mit nächtlichen Trance-Heiltänzen; Christentum weit verbreitet in Missions- und Umsiedlungsgemeinschaften.

Über: Kung

Die ǃKung sind das Volk, das im 20. Jahrhundert meist mit dem englischen Wort Bushmen gemeint war, was mehr über die Verfasser als über sie selbst aussagt. Ihr eigener Name für sich selbst ist Ju, was Menschen bedeutet, und die am besten dokumentierten unter ihnen, die Juǀʼhoansi aus dem Gebiet von Nyae Nyae und Dobe, übersetzen ihn als die wirklichen oder die gewöhnlichen Menschen. Ihre Heimat ist das nördliche Kalahari: tiefer Sand, Mongongo-Haine, saisonale Pfannen, verteilt über den Nordosten Namibias, den Nordwesten Botswanas und den südlichen Rand Angolas. Dort gibt es kaum dauerhaftes Oberflächenwasser. Für den größten Teil der Geschichte der ǃKung bestimmte diese eine Tatsache, wo sich am Ende der Trockenzeit jemand aufhalten konnte, und sie prägte eine Lebensweise, die auf genauer Kenntnis beruhte, welche Wasserstelle zu welchem Volk gehört und wer um deren Nutzung bitten darf.

Ihre Sprache gehört zur Kx'a-Familie, die die ǃKung-Dialekte mit dem Hunderte Meilen weiter südlich lebenden ǂʼAmkoe verbindet und mit keiner anderen lebenden Sprache. Sie ist nicht mit den Khoe-Sprachen der Nachbarn verwandt, obwohl beide voller Schnalzlaute sind, und die alte Sammelbezeichnung Khoisan wurde aus diesem Grund stillschweigend aufgegeben. Das Juǀʼhoan verwendet vier Schnalzlautarten, die mit dem senkrechten Strich, dem Ausrufezeichen, dem Doppelstrich und dem doppelt durchstrichenen Zeichen geschrieben werden, die im Namen der Gruppe immer wieder auftauchen. Vieles von dem, was Außenstehende an der Gesellschaft der ǃKung bemerkenswert finden, ist eher soziale Ingenieurskunst als Folklore. Hxaro ist ein dauerhaftes Netz zeitversetzter Gabenpartnerschaften, manchmal Dutzende pro Person, über große Entfernungen hinweg: Wichtiger als das, was zirkuliert, ist die Verpflichtung, die einen Anspruch auf Gastfreundschaft begründet, wenn das eigene Land versagt. Das Fleisch gehört dem Besitzer des Pfeils, der das Tier getötet hat, nicht dem Jäger, der geschossen hat, und von einem erfolgreichen Jäger wird erwartet, seine Beute kleinzureden, während alle anderen über ihre Magerkeit klagen. Diese Gewohnheit, manchmal als Beleidigen des Fleisches bezeichnet, soll verhindern, dass ein einzelner Mann bedeutend wird. Heilung findet bei nächtlichen Tänzen statt, bei denen die Heiler in einen Trancezustand geraten und Krankheit mit der Hand aus den Menschen ziehen. Seit den 1950er-Jahren gehören die ǃKung zu den am häufigsten gefilmten und am meisten umstrittenen Völkern der Erde, von den Aufnahmen der Familie Marshall bis zu einem langen akademischen Streit darüber, ob sie je wirklich isolierte Sammler und Jäger waren. Unterdessen rekrutierte der Grenzkrieg viele in das südafrikanische Militär, und später blieben Gemeinschaften in Platfontein zurück. Die namibischen ǃKung erhielten 1998 durch die Nyae Nyae Conservancy formelle Rechte an ihrem Land.

Überblick

Die ǃKung bilden den nordwestlichen Zweig der indigenen San im südlichen Afrika, die früher oft als Buschleute bezeichnet wurden. Ihr Siedlungsschwerpunkt liegt im Norden des Kalahari-Beckens in Namibia, kleinere Lokalgruppen leben auch in Botswana und Angola. Der Name ǃKung bedeutet "Menschen" und ist ursprünglich die Selbstbezeichnung einer einzelnen Untergruppe, wird von Außenstehenden aber häufig für die gesamte Gruppe verwendet. In der Fachliteratur steht dafür bisweilen auch der Name Juǀ’hoansi. Die gleichnamige Sprache gehört zu den Kxʼa-Khoisansprachen und gliedert sich in drei Dialektgruppen, die nach den Orten Ekoka, Gobabis und Tsumkwe benannt sind. Für 2014 werden dafür etwa 9.100, 7.700 und 45.200 Sprecher angegeben.

In Namibia, wo sie meist Juǀ’hoansi heißen und Juǀ’hoan sprechen, liegt ihr Kerngebiet Nǂa-Jaqna im Omatako-Tal der Region Otjozondjupa. Es umfasst gut 9.000 Quadratkilometer mit knapp 3.900 Einwohnern, und der Staat erkennt ihre Traditionelle Verwaltung an. Bis in die 1970er Jahre lebten sie in kleinen Verbänden als Jäger und Sammler, wobei unter ihnen traditionell Gleichberechtigung der Geschlechter herrscht. International bekannt wurden sie vor allem durch eine Filmreihe um den ǃKung Nǃxau. Heute unterstützt sie in Namibia ein Förderprogramm beim Premierminister. Religiös prägen ein Schöpfergott, Ahnengeister und Heilrituale ihre Kultur.

Quelle: Wikipedia, „ǃKung“

Typische Phänotypen: Kung

Referenz für die KI-Generierung: Haare, Augen, Haut, Gesichtsstruktur, Körperbau

Klein von Wuchs, zählt zu den kleinsten Bevölkerungen Afrikas, erwachsene Männer messen meist nahe fünf Fuß drei. Die Haut reicht von hellem Gelbbraun bis zu einem dunkleren Kupferton und neigt in der trockenen Luft der Kalahari früh zur Faltenbildung. Die Gesichter sind breit mit hohen Wangenknochen, kleinen Kinnen und häufig einer Falte am inneren Augenwinkel; das Haar wächst in dichten, getrennten Spiralen, die in der Literatur lange als Pfefferkörner beschrieben wurden. Die traditionelle Kleidung besteht aus Fell: einer Lederschürze oder einem Lendenschurz, und bei Frauen einem Kaross, das als Umhang, Tragetuch und Wiege getragen wird, dazu Perlen aus Straußeneierschalen, zu Stirnbändern, Halsketten und Gürteln aufgereiht. Die Alltagskleidung besteht heute überwiegend aus gebrauchten westlichen Hemden und Röcken, während Fell und Perlenarbeiten für Tänze aufbewahrt werden.

Erotische Posen und Sexstellungen

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Häufig gestellte Fragen: Kung

Welche Sprache sprechen Kung?

Kung: Hauptsprache ist ǃKung, ein Dialektkontinuum mit Juǀʼhoan und ǃXuun (Kx'a-Familie).

Welche Religion praktizieren Kung?

Kung: vorherrschende Religion ist Traditioneller Glaube an eine größere und eine kleinere Gottheit, mit nächtlichen Trance-Heiltänzen; Christentum weit verbreitet in Missions- und Umsiedlungsgemeinschaften..