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Blaan: Erotik
Anitismus
Über: Blaan
Die Blaan sind ein Hochlandvolk im Süden Mindanaos, verstreut über die oberen Lagen von South Cotabato, Sarangani, Davao del Sur und die Hänge des Mount Matutum. Der Name, den sie für sich selbst verwenden, variiert je nach Dialekt (Blaan, B'laan, Bilaan), doch das zugrunde liegende Wort bedeutet ungefähr „Gegner“ oder „rivalisierendes Volk“, eine Selbstbezeichnung, die aus einer langen Geschichte der Abgrenzung gegenüber den Nachbarn des Tieflands und der Küste stammt. Sie wurden nie in die islamisierten Sultanate eingegliedert, die vor dem Kontakt mit Spanien große Teile Mindanaos organisierten, und sie wurden nicht zusammen mit den Visayern des Tieflands christianisiert. Diese doppelte Ausnahme ist die wichtigste Tatsache dafür, wie die Kultur der Blaan ihre Gestalt bewahrt hat.
Ihre Sprache gehört zum südmindanaoischen Zweig der philippinischen Untergruppe der austronesischen Sprachen und ist eng mit Tboli und Tiruray verwandt, mit den Sprachen des umliegenden Tieflands jedoch nur an den Rändern verständlich. Der Anitismus (das indigene Glaubenssystem, das sich um Dwata als schöpferische Gestalt und eine Schar von Geistern gruppiert, die Wald, Fluss und Feld bewohnen) bleibt für viele Blaan ein lebendiger Bezugsrahmen, selbst dort, wo katholische oder protestantische Missionen Fuß gefasst haben. Ritualspezialisten, die fulong oder mabalian genannt werden, vermitteln zwischen menschlichen Siedlungen und den Geistern des Ortes, und ein Vergehen gegen einen Bach oder einen Bestand alter Bäume gilt noch heute als etwas, das eine Wiedergutmachung erfordert und nicht bloß eine Entschuldigung.
Außerhalb ihrer Region sind die Blaan vor allem für mabal tabih bekannt, eine Ikat-Webtradition, bei der Abacafasern gebunden und gefärbt werden, bevor sie überhaupt an den Webstuhl gelangen. Die Muster sind im gewöhnlichen Sinne nicht dekorativ: Weberinnen und Weber erhalten die Entwürfe traditionell in Träumen von Furalo, einer mit dem Handwerk verbundenen Göttin, und ein Muster, das im Schlaf unaufgefordert erscheint, gehört der träumenden Person auf eine Weise, die innerhalb der Gemeinschaft rechtlich und rituell von Bedeutung ist. Messingarbeiten, Perlenstickerei und das schwere Griffmesser fais vervollständigen die materielle Kultur, ergänzt durch eine gesungene mündliche Literatur, die Genealogie und Recht ohne Schrift über Generationen weitergibt.
Das 20. Jahrhundert setzte dem Land der Blaan stark zu. Holzeinschlagkonzessionen, die Ausweitung von Plantagen und die Ankunft des Bergbaus im großen Stil im Gebiet von Tampakan haben das Hochland umgestaltet und eine lange, andauernde Auseinandersetzung zwischen der Gemeinschaft, siedelnden Bauern und Konzerninteressen um das angestammte Territorium hervorgebracht. Die Blaan sind in dieser Auseinandersetzung heute sichtbar, nicht als ein verschwindendes Volk, sondern als eines, das die Bedingungen verteidigt, unter denen es weiterbesteht.
Verwandte ethnische Gruppen
Gruppen mit gleichem Heimatland, gleicher Region, Sprache oder religiöser Tradition wie Blaan. Sie sind wahrscheinliche Kandidaten für einen vergleichenden Phänotypenvergleich.
Typische Phänotypen: Blaan
Referenz für die KI-Generierung: Haare, Augen, Haut, Gesichtsstruktur, Körperbau
Die Blaan sind ein indigenes Lumad-Volk im südlichen Mindanao, konzentriert im Hochland von South Cotabato, Sarangani und Davao del Sur. Ihr Phänotyp liegt innerhalb des weiteren südphilippinischen Negrito-vermischten austronesischen Spektrums, neigt jedoch zu Merkmalen, die sie von der christianisierten filipinischen Mehrheit des Tieflands unterscheiden. Das Haar ist durchgehend schwarz, typischerweise dick und grob, überwiegend glatt bis leicht gewellt: Engere Wellen und gelegentliche lockere Locken treten bei Personen mit stärkerer Aeta/Negrito-Beimischung aus dem Hochland von Sarangani auf, doch die vorherrschende Textur ist schweres glattes Haar, historisch von beiden Geschlechtern lang getragen. Frühes Ergrauen ist selten.
Die Augen sind dunkelbraun bis nahezu schwarz. Die Epikanthusfalte ist vorhanden, in der Regel jedoch schwächer und weniger ausgeprägt als bei ostasiatischen Populationen: Viele Blaan zeigen eine partielle Falte oder einen offenen inneren Augenwinkel, und die Augenform tendiert eher zur Mandelform als zu der schmaleren Öffnung, die weiter nördlich vorkommt. Die Augenbrauen sind dunkel und mäßig voll.
Der Hautton ist deutlich dunkler als der tagalische oder visayische Durchschnitt: Typisch ist Fitzpatrick IV bis V, wobei Hochlandbauern und Personen mit stärkerem Negrito-Anteil fest bei V liegen. Die Untertöne reichen von warmem Goldbraun bis rötlichem Bronze. Generationen intensiver Äquatorsonne vertiefen das Spektrum weiter.
Der Gesichtsbau ist im Mittelgesicht kompakt und breit. Die Nasen sind kurz, mit niedrigen bis mittleren Rücken und mäßig bis breit ausgeprägten Nasenflügeln, flacher und breiter als die Normen Nordluzons. Die Lippen sind mittel bis voll, oft mit deutlich ausgeprägtem Amorbogen. Die Wangenknochen sind hoch und seitlich vorspringend; die Kiefer sind eckig, aber nicht schwer, was ein rundlich-rautenförmiges Gesicht ergibt. Die Stirnen sind typischerweise von mäßiger Höhe.
Der Körperbau ist klein und, gemessen an globalen Standards, kurz: Erwachsene Männer messen gewöhnlich 5'2" bis 5'5", Frauen 4'9" bis 5'1", mit drahtiger Muskulatur, geprägt durch Subsistenzlandwirtschaft im Hochland. Die Verteilung des Körperfetts ist gleichmäßig; die Rümpfe sind im Verhältnis zu den Gliedmaßen kurz. Die traditionell webenden tabih-Frauen des Hochlands und die Tiefland-Blaan der Küstenränder zeigen denselben Kernphänotyp mit nur geringfügigen Abweichungen in Körpergröße und Hauttiefe.
Datentiefe
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Häufig gestellte Fragen: Blaan
Welche Sprache sprechen Blaan?
Blaan: Hauptsprache ist Austronesisch / Philippinisch / Blaan.
Welche Religion praktizieren Blaan?
Blaan: vorherrschende Religion ist Anitismus.
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