Kogi: Frau, Phänotyp-Referenz

Kogi: Erotik

Indigenes Volk in Südamerika

Andere NamenKággaba

Sprache

Kogi / Kágaba (Chibcha, Arhuacisch)

Religion

Traditionelle Kogi-Religion (Aluna, die Große Mutter); Mama-Priestertum

Überblick

Die Kogí, die sich selbst auch Kággaba nennen, sind ein indigenes Volk im Norden Kolumbiens. Sie bewohnen die nördlichen und nordwestlichen Hänge der Sierra Nevada de Santa Marta, vor allem die Täler der Flüsse Río Palomino, Río San Miguel und Río San Francisco, wo die Departments Magdalena und La Guajira aneinandergrenzen. Im Resguardo Arhuaca von Guatapurí leben sie gemeinsam mit den Sánha, den Kankuamo und den Ika. Die nationale Statistikbehörde Kolumbiens schätzte ihre Zahl im Jahr 2018 auf rund 15.800 Menschen. Ihre Sprache zählt zur Familie der Chibcha-Sprachen. Die Wirtschaft beruht fast ganz auf dem Ackerbau, daneben spielt die Haltung von Nutztieren eine Rolle.

Das Gebirgsmassiv und das angrenzende Tiefland sind seit vielen Jahrtausenden besiedelt. Als die Spanier im frühen 16. Jahrhundert eintrafen und 1526 Santa Marta gründeten, lebte in der Küstenregion und an den nördlichen Abhängen das Volk der Tairona. Spanische Truppen bezwangen es 1630 endgültig. Die Überlebenden zogen sich gemeinsam mit Angehörigen anderer Gruppen in die schwer zugänglichen Berge zurück, da die Kolonisten sich anderen Gegenden zuwandten. Seit dem 17. Jahrhundert fasste man diese Bevölkerung unter dem Namen Arhuacos zusammen. Die ethnografische Forschung trennt heute die Kogí im Norden von den Ika und Kankuamo im Süden und den Sánha im Osten. Als jene Gruppe, die ihre überlieferte Lebensweise am stärksten bewahrt hat, gelten die Kogí.

Quelle: Wikipedia, „Kogi“

Häufig gestellte Fragen: Kogi

Welche Sprache sprechen Kogi?

Kogi: Hauptsprache ist Kogi / Kágaba (Chibcha, Arhuacisch).

Welche Religion praktizieren Kogi?

Kogi: vorherrschende Religion ist Traditionelle Kogi-Religion (Aluna, die Große Mutter); Mama-Priestertum.