Selk'nam: Frau, Phänotyp-Referenz

Selk'nam: Erotik

Einheimisches Volk in Südamerika

Andere NamenSelk’nam

Sprache

Selk'nam (Chon-Familie; ruhend)

Religion

Traditioneller Animismus (historisch)

Überblick

Die Selk’nam sind ein indigenes Volk Südamerikas, das über lange Zeit auf der Isla Grande de Tierra del Fuego zu Hause war. Gemeinsam mit den Yámana, Halakwulup und Haush rechnet man sie zu den indigenen Völkern Feuerlands. Sie lebten als nomadische Jäger und Sammler in kleinen Gruppen und ernährten sich vor allem vom Fleisch der Guanakos und kleinerer Tiere. Ihr Name ist eine Selbstbezeichnung, in der Literatur begegnet oft auch der Name Ona, der von den südlichen Nachbarn stammt. Ihre Sprache gehört zu den Chon-Sprachen und verstummte in den 1970er Jahren. Heute bemühen sich einzelne Gemeinden darum, sie wiederzubeleben.

Menschen leben auf Feuerland seit mindestens 8000 Jahren. Ferdinand Magellan sah 1520 nur den Rauch vieler Feuer, den ersten bekannten Kontakt gab es 1580 durch Pedro Sarmiento de Gamboa. Folgenreich wurde erst die dauerhafte Besiedlung ab etwa 1850. Goldsucher und besonders die seit 1878 wachsende Schafzucht entzogen den Selk’nam ihre Lebensgrundlage. Gewalt, Hunger und Krankheiten forderten die meisten Menschenleben, und der Völkermord ließ nur wenige überleben. Missionare, darunter ab 1887 die Salesianer, brachten viele Überlebende in Stationen wie auf der Isla Dawson, wo 1925 eine Masernepidemie weitere Opfer forderte. Seit 2004 verfügt die Comunidad Indígena Rafaela Ishton in Argentinien über 35.000 Hektar Land und arbeitet an der Erneuerung von Kultur und Traditionen.

Quelle: Wikipedia, „Selk’nam“

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Häufig gestellte Fragen: Selk'nam

Welche Sprache sprechen Selk'nam?

Selk'nam: Hauptsprache ist Selk'nam (Chon-Familie; ruhend).

Welche Religion praktizieren Selk'nam?

Selk'nam: vorherrschende Religion ist Traditioneller Animismus (historisch).